Qualitative Unterrichtsmethoden vermitteln problemlösendes Denken und Spielen neben anderen soziale Kompetenzen. Seit Jahrzehnten bilden sie eine bewährte Alternative um junge Menschen auf das Leben vorzubereiten. Sie stehen im Wider- spruch zu den Quantitativen Unterrichtsmethoden die an allgemeinbildenden Schulen angeboten werden. Quantitative Unterrichtsmethoden versuchen junge Menschen durch vorgefertigte Antworten eines riesigen Fächerkanon auf die Fragen des Lebens vorzu- bereiten. Die Pisastudien und Iglustudien der 90er Jahre bemängelten daß an deutschen Schulen problemlösendes Denken und die Fähigkeit auf dem Laufenden zu bleiben nicht vermittelt würden. Bis jetzt hat sich kaum etwas an unseren Schulen geändert.
"Lernen wird immer dann nötig, wenn wir mit unseren verfügbaren Kenntnissen und Fertigkeiten
nicht mehr weiterkommen. Wenn wir lernen wollen weil unsere Routinen versagen, dann könnten
wir Lernen doch gleich so organisieren, daß es nicht nur augenblickliche Lücken füllt, sondern gleich-
zeitig auf künftiges Versagen von Routinen vorbereitet."
Prof G.L. Huber in "FINDEN ODER SUCHEN 1999, Pädagogische Psychologie Tübingen
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